Insolvenzstrafrecht

Gerät ein Unternehmen in Schieflage, sollten sich die Verantwortlichen so früh wie möglich Gedanken über die strafrechtlichen Risiken ihres Handelns machen. Wer hier zu lange wartet oder nachlässig ist, hat später schnell das Nachsehen. Dabei lassen sich viele Risiken vermeiden oder mildern. Insolvenzdelikte sind u.a. die Insolvenzverschleppung (§ 84 GmbHG), Bankrott (§ 283 StGB), Verletzung der Buchführungspflicht (§ 283 b StGB), Gläubiger- und Schuldnerbegünstigung (§§ 283 c und 283 d StGB), Betrug (§ 263 StGB), Untreue (§ 266 StGB) und Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt und Sozialabgaben (§ 266 a StGB). Die Verteidigung erfordert neben umfangreichen Rechtskenntnissen ein großes Maß an Verständnis für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge, um die Gutachten der Ermittlungsbehörden zur Feststellung der Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung zu verstehen und auf Richtigkeit und Plausibilität zu überprüfen. Wir verfügen aufgrund unserer langjährigen Tätigkeit als Insolvenzverwalter und im Bereich der Restrukturierung und Sanierung von Unternehmen über dieses grundnotwendige Verständnis.